Posts Tagged ‘readbox’

h1

Wie kostenfreie Inhalte im Web zu mehr Umsatz führen

27. Januar, 2009

Wir haben bei der readbox aktuell mal wieder Autoren, die erschüttert sind über den Umstand, dass wirden kompletten Inhalt ihrer Bücher auf der Plattform verfügbar machen (natürlich mit Zustimmung der Verlage, bei denen die Autoren unter Vertrag stehen). Auf den ersten Blick mag das tatsächlich komisch wirken, schließlich will man (wir übrigens auch) die Bücher ja verkaufen. Nun verhält es sich aber so, dass die meisten Autoren, die bei uns vertreten sind, nicht tag-täglich in den Bestsellerlisten zu finden sind und durchaus um ihr Publikum kämpfen müssen.

Nun, wie findet man also Leser und Käufer der Bücher. Anders gefragt: Wie schafft man Reichweite in neuen Zielgruppen (die weder Autor, noch Titel, noch Inhalte kennen)? Wenn man nicht gerade Dan Brown heißt, kann das nur über den Inhalt gehen. Den müssen die potenziellen, neuen Fans kennenlernen können. Sie müssen sich ein Bild davon machen können, ob der Stil, der Text, die Sprache und die Umsetzung des Themas „packen“. Die ersten 10 Seiten reichen hierfür oft nicht aus.

Hatte ich gesagt, Dan Brown braucht das nicht? Na ja, vielleicht könnte auch er davon profitieren, denn das Thema „Freeconomics“ funktioniert durchaus auch bei eingeführten und bekannten Marken. Wie z.B. bei Monty Python, deren DVD-Verkäufe um schlappe 23.000 Prozent anzogen, nachdem sie anfingen, freie Videos auf YouTube zu veröffentlichen. Nachzulesen bei netzwertig.com.

Ich hoffe, diesen Artikel lesen viele Autoren …

h1

Amazon Kindle 2.0 im Oktober? In the U.S., anyway …

18. Juli, 2008

Angeblich sind bisher nur 30.000 bis 50.000 Geräte verkauft worden (und Analysten gehen von einer Marktdurchdringungsrate aus, die der des iPod ähnelt. Von diesem nicht ganz unbekannten Gerät wurden im ersten Quartal nach Einführung 129.000 Stück verkauft – heute sind es über 100 Millionen), aber Amazon plant Gerüchten im Internet zufolge bereits knapp ein Jahr nach Einführung des (ziemlich häßlichen und offensichtlich nicht sonderlich nutzerfreundlich gestalteten, Anm. d. Red.) Kindle V1 eine Neuauflage des E-Book-Readers.

Im Oktober schon soll es in den U.S.A. erhältlich sein (eine internationale Markteinführung ist noch nicht abzusehen), wobei es sich hier um ein klassisches Update handeln soll. Die Hardware etwas kleiner, das Display unverändert, das Interface verbessert. Ende 2009 soll es dann ein weiteres Kindle-Modell geben, so munkelt man. Das soll dann ungefähr A4-Größe haben, also wesentlich größer werden als das bisherige Modell.

Größer klingt für mich nicht unbedingt besser. Ich bin weiterhin davon überzeugt, dass der wahre Schlüssel zur Erschließung des E-Book-Massenmarktes in der Weiterentwicklung der Mobilfunkgerätetechnik liegt. Handliches Design, immer größere Displays, schnelle Datenverbindungen ins Internet, effizientere Energienutzung (Akkulebensdauer), Multifunktionsfähigkeit in einem Gerät (statt viele verschiedene Geräte für nur immer genau einen Nutzen) – das klingt für mich nach handfesten Argumenten.

Ohne E-Book-Reader wie Kindle, CyBook und Co. schlechter machen zu wollen als sie sind – auf dem iPhone lässt sich schon jetzt ganz vorzüglich lesen

Via Crunchgear und Engadget

h1

readbox startet mit einem neuen Konzept rund um Bücher, Autoren, Verlage und Leser

17. Juni, 2008

readbox - Deutschlands neue Plattform für Bücher unabhängiger Autoren und VerlageNun ist es endlich soweit. Am Ende hat es viel länger gedauert als wir geplant hatten (und als uns lieb ist), aber das Ergebnis lässt sich doch wirklich sehen, denke ich. Heute haben wir die readbox in den „geschlossene“ Beta-Betrieb „entlassen“ und sind sehr gespannt, wie die Reaktionen sein werden.

Wie es in der Natur der Sache einer geschlossenen Betaversion liegt, ist die readbox momentan noch nicht öffentlich zugänglich, sondern wird zunächst vor allem für diejenigen zugänglich sein, die sich im Laufe der vergangenen Monate über www.readbox.net registriert haben. Allerdings können unsere Nutzer, sofern sie im Besitz eines Zugangscodes sind, gern weitere Personen einladen. So ganz geheim soll der Start der Plattform dann ja doch nicht sein ;-).

Auf jeden Fall gibt’s viel Spannendes – und damit sind nicht nur die Bücher gemeint, die wir präsentieren (und davon werden es natürlich kontinuierlich mehr werden). Vor allem wollten (und wollen) wir etwas für die Autoren und Verlage tun, deren (zumeist sehr gute) Bücher sonst nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. So bieten wir dem Leser eine Fülle an Möglichkeiten, neue und interessante Bücher kennen (und lieben) zu lernen. Zum Beispiel durch die Möglichkeit,

  • jedes Buch in der readbox komplett online zu lesen oder zu hören
  • jedes Buch gedruckt oder als E-Book (z.B. eine spezielle iPhone-Version) zu kaufen
  • „auf gut Glück“ in zufällig ausgewählte Bücher der readbox reinzulesen („Der Mischer“ genannt)
  • die eigenen Lieblingsbücher (-genres, -autoren, -themen) mit anderen Nutzern abzugleichen und so relevante Empfehlungen zu bekommen
  • die Online-Versionen der Bücher als „Widgets“ ins eigene Blog oder die eigene Website „mitzunehmen“ und dort Freunden und Besuchern zum Lesen anzubieten

Natürlich sind wir mit der Entwicklung und unseren Ideen noch lange nicht am Ende. Und wer am Ende immer noch nicht das „richtige“ Buch für sich entdecken kann, der sollte vielleicht sein eigenes Buch bei der readbox veröffentlichen. Einfach und in wenigen Schritten – als gedrucktes und/oder elektronisches Buch in vielen verschiedenen Formaten. Eine gute Möglichkeit für Autoren, mehr Reichweite zu generieren und Leser zu finden, aus denen vielleicht Fans werden können.

Mehr Infos zum Start und der readbox selbst im readbox Blog und direkt unter www.readbox.net. Dort könnt Ihr Euch auch für den Newsletter anmelden, um auf dem Laufenden zu bleiben und dabei zu sein, wenn nochmal Zugangscodes verteilt werden.