Archive for the ‘Fundstücke’ Category

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Das Genehmigen gibt oder Rückerstattungen aus

22. Juni, 2010

Bild von Xurble via flickr.com

Wie? Die Überschrift macht keinen Sinn?

Ha! Nicht für die Firma, die glaubt, man könne zwar in allen möglichen Ländern seine Software verkaufen, aber auf lokalen Support verzichten. Es gibt doch den Google Translator … So muss man sich nicht wundern, E-Mails wie diese hier zu bekommen – wenn man schon ein Problem mit dem Produkt hat, findet man das nicht mehr so lustig. Es ist auch wirklich kein Witz – dies hier ist wirklich so an einen Kunden gegangen:

(Besonders schön finde ich übrigens „Computerkollegen“ – soll wohl Computer Associates sein, diese nicht ganz unbekannte Firma – und „CA Tierarzt“ … CA Tierarzt???? … na ja, lest selbst)

Danke dafür, [COMPANY] zu verständigen.

Mir tut es leid, aber ich habe keine Aufzeichnung eines Auftrages über Ihrer E-mailadresse oder dem Namen der Sie vorausgesetzt. Bitte beraten Sie, ob es vielleicht einen anderen Namen oder eine E-mailadresse gibt, die für die Reihenfolge benutzt wurde.

Wenn Sie von einer von den Firmen kauften, die unsere Produkte verkaufen, können Sie unten mit ihnen beim Golfplatz überprüfen, denn das Genehmigen gibt oder Rückerstattungen aus.

Computerkollegen: [URL]

In Australien, CA Tierarzt,: [URL]

Nuance: [URL]

Tiger Direkt: [URL]

NAME

Technische Unterstützung

COMPANY

Also, ich weiss nicht, was Ihr tut – aber ich gehe jetzt los, mit den Firmen auf dem Golfplatz überprüfen …

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Neue Serie: Oversittings for Oncatchers

16. Juni, 2010
Bild von Max Braun via flickr.com

Bild von Max Braun via flickr.com

Seit geraumer Zeit frage ich mich, was insbesondere US-amerikanische Softwarefirmen dazu bringt zu glauben, dass automatische Übersetzungen mit Google oder Babelfish (oder wie sie alle heißen) sich ohne weiteres Nachdenken dazu eignen, Produkte zu lokalisieren oder (manchmal amüsante, zumeist aber einfach nur unverständliche) Support-Antworten an internationale Kunden zu versenden.

Ich bin ja ein großer Freund von effizienten Arbeitsabläufen und Kosteneinsparungen (da, wo sie Sinn machen), aber wenn es dazu führt, dass sich ein Unternehmen (im besten Fall) lächerlich macht, dann läuft doch irgendwas schief. Inzwischen bekomme ich fast täglich Mails oder sehe User Interfaces von Programmen, deren Entwickler sich nicht mehr die Mühe machen, darüber nachzudenken, wie wohl der Eindruck beim Kunden ist, wenn er in der Software eine Option namens

„automatische Verlegenheit“

findet (der Hilfetext zu dieser Funktion lautete übrigens:

„Überspringt den Resultatsschirm bis nach der Verlegenheit ist komplett:“

Alles klar?

Also habe ich heute eine neue Kategorie in diesem Blog erstellt namens „Oversittings for Oncatchers“ (die Übersetzung in die deutsche Sprache überlasse ich Euch) und werde hier regelmäßig unregelmäßig die schönsten Fundstücke präsentieren. Dabei versteht es sich natürlich von selbst, dass ich für Hinweise immer dankbar bin. Wenn Ihr also Übersetzungen findet, die der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden dürfen, immer her damit. Am besten hier einen Kommentar posten oder per IM (Meebo – geht direkt hier aus dem Blog – siehe rechte Spalte) Kontakt aufnehmen.

Den Anfang dieser kleinen, aber feinen Serie soll dann auch eine E-Mail-Benachrichtigung eines web-basierten CRM-Systems machen. Dieses unterrichtete mich heute über eine angelegte Aufgabe, und zwar wie folgt:

Ich lass‘ das mal so stehen… In diesem Sinne,

Grüßen,

Ralf.

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Comeback

10. September, 2009

Ich hatte ja dieses Blog hier in den vergangenen Monaten sträflich vernachlässigt. Was viele Gründe hatte – zu viel zu tun drüben bei der readbox, noch eine neue Aufgabe bei einem sehr spannenden Unternehmen (mehr dazu im Laufe der Zeit hier) … insgesamt eben zu wenig Zeit, um Job 1, Job 2, Familie, Haus und eben auch noch das private Blog unter einen Hut zu bekommen.

Jetzt soll’s aber wieder losgehen. Themen gibt’s genug.

Anfangen will ich nur kurz mit einem Hinweis auf eins meiner Traumautos. Vielleicht wird das ja noch mal irgendwann was: Einfach mal hier klicken. Schöne Seite, schönes Auto – vor allem der Spider … (zu empfehlen ist übrigens der Download des Motorsounds als mp3).

Bis bald. Freue mich, wieder hier zu sein.

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Neues aus dem Sport: Der große Bild-Vergleich

16. September, 2008

Mal wieder die Bild-Zeitung … Zunächst wollte ich es ja direkt und ganz alleine hier posten, aber dann hab ich mich doch anders entschieden und dem BILDblog einen sachdienlichen Hinweis gegeben. Schreiben muss ich dennoch darüber, denn es bleibt amüsant. Habe ich nicht neulich noch irgendwo gelesen, dass Bild Online 800 Redakteure beschäftigt (Achtung: pdf-Download der Bild Mediadaten)? Guckt da keiner mal auf das eigene Produkt?.

Screenshot via BILDblog

Groß auf der Sportseite angekündigt: Der große Bild-Vergleich zwischen Schumi und … äh, ja … Schumi. Das alles mit dem Aufmacher garniert „So viel Schumi steckt in Schumi“. Gut dass ein Foto dabei war. So kann man sich wenigstens denken, dass einer der beiden Schumis wohl Sebastian Vettel sein soll.

P.S.: Bin ich jetzt eigentlich berühmt? Ich meine, weil ich’s ins BILDblog geschafft habe 🙂 ?

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Ausweglose Situation

5. September, 2008

Was macht man, wenn einem vom Installationsprogramm des „Microsoft .net Framework 3.5 SP1 Setup“ gesagt wird, man solle bitte das „Microsoft .net Framework 3.5 SP1 Setup“ schließen, weil sonst das „Microsoft .net Framework 3.5 SP1 Setup“ nicht korrekt ausgeführt werden könne?

Das nennt man dann wohl "ausweglos"

Das nennt man dann wohl ausweglos

Ich muss nicht extra erwähnen, dass die Installation nicht geklappt hat?
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Geht Google jetzt zu weit?

2. September, 2008

Jetzt muss ich doch noch kurz etwas schreiben, weil ich gerade las, dass Google nun auch einen eigenen Webbrowser auf den Markt bringt. Offiziell begründet mit „die heutigen Browser sind alle zu schlecht, wir wollen das Surfen für den User besser und schneller machen“, dürfte der wahre Grund wohl woanders liegen. Rund 99% des Umsatzes macht Google mit Werbung im Netz. Personalisierung spielt dabei eine große Rolle – und wie ließen sich einfacher und effektiver Daten über Person und Userverhalten im Web sammeln als über den Browser (History, Favoriten, Protokolle …)?

Lest dazu auch mal den Artikel aus der Welt von vergangenem Sonntag. Ich finde, jetzt geht Google ein bißchen zu weit. Bin gespannt, ob die Glaubensgemeinde auch diesem Coup (blind) folgt …

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Linktipp: Wikimindmap

2. September, 2008
Wikimindmap zum Thema E-Book (Ausschnitt)

Wikimindmap zum Thema E-Book (Ausschnitt)

Lange nichts geschrieben hier. Obwohl es genügend Themen gäbe, fehlt momentan etwas die Zeit. Aber wenigstens einen Linktipp will ich loswerden: Wikimindmap. Ein großartiges Tool, um Wikipedia noch besser zu nutzen.

Einfach Suchbegriff eingeben (vorher die gewünschte Sprachversion wählen, in der gesucht werden soll) und Wikimindmap stellt das Suchergebnis sowie die mit dem Suchwort verlinkten weiteren Einträge der Wikipedia dar. So findet man zum Thema „E-Book“ zum Beispiel auch schnell Links zum „Elektronischen Papier“ oder den verschiedenen Programmen zum Anzeigen von E-Books auf PCs und mobilen Geräten.

Ich nutze Wikipedia nur noch so. Direkter, umfassender und übersichtlicher geht’s nicht. Im übrigen lassen sich die so erstellten Mindmaps auch in das (kostenlos verfügbare) Mindmapping-Programm Freemind exportieren.