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E-Books in Deutschland: 400 Mio Euro in 2012 bei knapp 70% CAGR

19. Oktober, 2009

Bild von websuccessdiva via flickr.com

Okay, gemessen an den 9,6 Mrd. Euro, die der deutsche Buchmarkt in 2008 umgesetzt hat, scheinen 400 Millionen nicht viel zu sein. Nun ist dieser neue Anlauf der E-Books ein relativ junges Phänomen, das vor allem mit Kindle, iPhone & Co. vor allem in den USA Fahrt aufgenommen hat. Dort bin ich auch auf einige interessante Zahlen gestoßen (thanks namenick!), die ich zum Anlass genommen habe, einmal eine Vorausschau auf das E-Book-Potenzial für Verlage und Händler in Deutschland zu wagen.

Zunächst zu den Zahlen, die für die USA vorausgesagt werden. Quelle dieser Angaben sind verschiedene Marktanalysten, wie Mark Mahanay von der Citigroup (ja, genau der, der vor einem Jahr schon mit seinen Erwartungen zum Absatz des Kindle in den USA für Aufruhr gesorgt hatte – und seine Zahlen am Ende noch einige Male nach oben revidieren musste), Imran Khan von JP Morgan und Loren Johnson von Frost & Sullivan. Ach ja, und die Aussagen und Zahlen von Amazons Jeff Bezos sind auch in die Berechnungen eingeflossen – nämlich, dass bei den Titeln, von denen sowohl die gedruckte als auch die Kindle-Version verfügbar ist, eben diese 48% des Umsatzes ausmacht; und dass Kindle-Besitzer 2,7-mal so viele Bücher lesen wie die Leser gedruckter Bücher.

Was bedeutet das also für den Markt? Was die Geräte angeht, so wird in den USA von folgenden Zahlen ausgegangen:

tabelle_ereader-iphoneapps_usa_2010-2012

Nach den vorliegenden Analysen geben Nutzer von E-Readern (in den USA vor allem Kindle) im Schnitt 15 US$ pro Monat für E-Books aus, auf dem iPhone, wo alleine die Kindle-App (die es momentan nur im US-amerikanischen AppStore gibt) etwa 60.o00 mal pro Tag (!) heruntergeladen wird, ist der Monatsumsatz pro Nutzer und Monat weniger, nämlich etwa 5 US$. Mit einem Wechselkurs von etwa 0,67 US$ für 1 € kommt man auf folgendes Marktpotenzial für E-Books (nach wie vor bezogen auf die USA):

tabelle_ereader-potenzial

tabelle_iphone-potenzial

Insgesamt ergibt sich also ein Marktpotenzial von 1.206 + 402 = 1.608 Mio. (oder 1,6 Mrd.) € in den USA. In den Analysen wird von einer Händler-/Anbietermarge von 10-15% ausgegangen. Entsprechend die Zahlen für den möglichen Profit.

1,6 Mrd. Euro Marktvolumen für E-Books in 2012? Das klingt gut, ist aber für Deutschland natürlich so nicht 1:1 zu übernehmen. Den (die? das?) Kindle gibt’s hierzulande noch nicht – bzw. ist das Gerät momentan nur direkt aus den USA zu beziehen – und deutsche Inhalte werden momentan noch nicht in den Kindle Store aufgenommen. Einer der wesentlichen Markttreiber fällt damit also bislang noch weg. Darüber hinaus wissen wir um die protektionistische Haltung der Verlage und der Verbände (“Buchpreisbindung für E-Books” sei hier noch mal kurz eingeworfen – eine ganz sicher ganz schlechte Idee, will man den E-Book-Markt florieren sehen). Andererseits sind hier entsprechend die Umsatzbeteiligungen anders.

Und – einer der wesentlichsten Punkte: Der deutsche Markt ist wesentlich kleiner – ich gehe hier mal ganz linear von 25% aus (gemessen an der reinen Bevölkerungszahl – davon ausgehend, dass die Bevölkerungsstruktur, die Akzeptanz der neuen Technologie und andere Faktoren gleich sind).  Weiterhin bin ich von einer durschnittlichen Verlagsprovision von 40% ausgegangen – eine momentan eher konservative Annahme. Unsere Erfahrung mit Verlagen liegt heute eher 10% höher.

So kommt man am Ende dann auf folgende Zahlen für den deutschen E-Book-Markt:

tabelle_ereader-iphoneapps_deutschland_2010-2012

Zurück zur Einleitung: 400 Mio € mögen- gemessen am Umsatzvolumen des Gesamtbuchmarktes nicht nach viel klingen (E-Books werden nach dieser Berechnung gerade mal 4% des Gesamtmarktes ausmachen). Schaut man sich jedoch die Wachstumsraten an, dann sieht das schon ein wenig anders aus. Während der Buchmarkt im Schnitt um etwa 1% p. a. wächst, liegt das durchschnittliche jährliche Wachstum (Compound Annual Growth Rate, CAGR) bei E-Books von 2010-2o12 bei errechneten 69%. Rechnet man die Prozente in absolute Beträge um, dann sieht man folgendes (berechnet auf der Basis der Zahlen für 2010):

tabelle-marktzuwachs-ebook-vs-buchmarkt-gesamt

Von 2010-2011 wird der Marktzuwachs bei E-Books also fast genau so hoch sein wie der Zuwachs im Gesamtbuchmarkt. Mit einem Unterschied: Es gibt mehr zu gewinnen. Denn der Markt ist nicht so verteilt, Standards sind noch nicht gesetzt und im digitalen Markt spielt ein großer Geldbeutel nicht unbedingt eine entscheidende Rolle. Gute Chancen also, auch und insbesondere für Verlage und Anbieter, die im klassischen Handel vielleicht nicht in erster Reihe stehen.

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Comeback

10. September, 2009

Ich hatte ja dieses Blog hier in den vergangenen Monaten sträflich vernachlässigt. Was viele Gründe hatte – zu viel zu tun drüben bei der readbox, noch eine neue Aufgabe bei einem sehr spannenden Unternehmen (mehr dazu im Laufe der Zeit hier) … insgesamt eben zu wenig Zeit, um Job 1, Job 2, Familie, Haus und eben auch noch das private Blog unter einen Hut zu bekommen.

Jetzt soll’s aber wieder losgehen. Themen gibt’s genug.

Anfangen will ich nur kurz mit einem Hinweis auf eins meiner Traumautos. Vielleicht wird das ja noch mal irgendwann was: Einfach mal hier klicken. Schöne Seite, schönes Auto – vor allem der Spider … (zu empfehlen ist übrigens der Download des Motorsounds als mp3).

Bis bald. Freue mich, wieder hier zu sein.

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Wie kostenfreie Inhalte im Web zu mehr Umsatz führen

27. Januar, 2009

Wir haben bei der readbox aktuell mal wieder Autoren, die erschüttert sind über den Umstand, dass wirden kompletten Inhalt ihrer Bücher auf der Plattform verfügbar machen (natürlich mit Zustimmung der Verlage, bei denen die Autoren unter Vertrag stehen). Auf den ersten Blick mag das tatsächlich komisch wirken, schließlich will man (wir übrigens auch) die Bücher ja verkaufen. Nun verhält es sich aber so, dass die meisten Autoren, die bei uns vertreten sind, nicht tag-täglich in den Bestsellerlisten zu finden sind und durchaus um ihr Publikum kämpfen müssen.

Nun, wie findet man also Leser und Käufer der Bücher. Anders gefragt: Wie schafft man Reichweite in neuen Zielgruppen (die weder Autor, noch Titel, noch Inhalte kennen)? Wenn man nicht gerade Dan Brown heißt, kann das nur über den Inhalt gehen. Den müssen die potenziellen, neuen Fans kennenlernen können. Sie müssen sich ein Bild davon machen können, ob der Stil, der Text, die Sprache und die Umsetzung des Themas “packen”. Die ersten 10 Seiten reichen hierfür oft nicht aus.

Hatte ich gesagt, Dan Brown braucht das nicht? Na ja, vielleicht könnte auch er davon profitieren, denn das Thema “Freeconomics” funktioniert durchaus auch bei eingeführten und bekannten Marken. Wie z.B. bei Monty Python, deren DVD-Verkäufe um schlappe 23.000 Prozent anzogen, nachdem sie anfingen, freie Videos auf YouTube zu veröffentlichen. Nachzulesen bei netzwertig.com.

Ich hoffe, diesen Artikel lesen viele Autoren …

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Es funktioniert doch: Fonic Stick mit EeePC 701 zum Laufen bringen

14. Dezember, 2008
Bild von paulotavio via www.flickr.com

Bild von paulotavio via www.flickr.com

Also, zuerst mal bin ich ja bestürzt darüber, wie lange ich hier in diesem Blog nichts mehr veröffentlicht habe. Nein, das Blog ist nicht tot, es war nur extrem viel los (in beiden meiner Jobs, vor allem aber natürlich drüben bei der readbox, wo wir seit der Buchmesse kein Bein mehr an die Erde bekommen haben).

Heute habe ich aber einen mehr als freudigen Anlass für diesen Blogpost: Nach langem Kampf habe ich es tatsächlich geschafft, meinen neu erworbenen Fonic Stick mit dem Linux-Betriebssystem des Asus EeePC 701 (Xandros) zum Laufen zu bringen. Und weil ich selbst während der letzten Wochen einige Male völlig deprimiert kurz davor stand, das Unternehmen “UMTS/HSDPA mit EeePC” aufzugeben, möchte ich gerne allen Leidensgenossen (und -genossinnen) meine Erfahrungen und die – am Ende überraschend einfache – Lösung mitteilen.

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Wir sind gegen die Preisbindung bei E-Books, wir sind für die Preisbindung für E-Books, wir sind …

2. Oktober, 2008

Bild von hn via www.flickr.com

Irgendwie schon interessant, wie ein und derselbe Gesetzestext auf so gegensätzliche Weise ausgelegt werden kann. Und zwar nicht von zwei unterschiedlichen Personen. Der selbe Börsenverein des deutschen Buchhandels, der seit 2005 das Preisbindungsgesetz so auslegte, dass E-Books nicht unter die Preisbindung fallen, hat seine Meinung mit einer neuen Einschätzung mal eben um 180 Grad geändert. Und zwar ohne Wenn und Aber und unter Ankündigung von Musterverfahren zur Durchsetzung dieser Einschätzung.

Es scheint relativ klar, warum das alles geschieht. Während E-Books jahrelang keine echte “Bedrohung” für das gedruckte Buch und die traditionellen Vertriebswege des (stationären) Buchhandels waren, hat man nun wohl doch ein wenig Angst. Mit dem Erfolg von Amazon’s Kindle in den USA und der Ankündigung des Gerätes für Deutschland sowie der dadurch gesteigerten Aufmerksamkeit für all das, was sich da entwickelt (nicht nur Amazon ist im E-Book-Markt aktiv, da gibt’s noch viel mehr Lesegeräte – z.B. dieses, dieses oder dieses – und Vertriebskonzepte).

Es ist halt die Interessensvertretung vor allem des deutschen Buchhandels. Und insofern soll dieser geschützt werden. Als Betriebswirt kann ich insgesamt aber (nach dieser Meldung umso mehr) nur den Kopf schütteln über diese Angst vor marktwirtschaftlichen Mechanismen und den nach wie vor ungebrochenen deustchen Drang nach Protektionismus.

Ich bin mal gespannt, wie diese Diskussion weitergeht und wie die Preisbindung für E-Books am ende durchgesetzt werden soll. Was passiert z.B. mit dem E-Book-Online-Händler, der seinen Sitz in der Schweiz hat und dort die Bücher ohne Preisbindung anbieten kann?

Und was ist eigentlich mit der Mehrwertsteuer auf E-Books. Wenn E-Books nun also Bücher sind (die der Preisbindung unterliegen), muss dann hier nicht auch der geminderte Mehrwertsteuersatz von 7% gelten?

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Neues aus dem Sport: Der große Bild-Vergleich

16. September, 2008

Mal wieder die Bild-Zeitung … Zunächst wollte ich es ja direkt und ganz alleine hier posten, aber dann hab ich mich doch anders entschieden und dem BILDblog einen sachdienlichen Hinweis gegeben. Schreiben muss ich dennoch darüber, denn es bleibt amüsant. Habe ich nicht neulich noch irgendwo gelesen, dass Bild Online 800 Redakteure beschäftigt (Achtung: pdf-Download der Bild Mediadaten)? Guckt da keiner mal auf das eigene Produkt?.

Screenshot via BILDblog

Groß auf der Sportseite angekündigt: Der große Bild-Vergleich zwischen Schumi und … äh, ja … Schumi. Das alles mit dem Aufmacher garniert “So viel Schumi steckt in Schumi”. Gut dass ein Foto dabei war. So kann man sich wenigstens denken, dass einer der beiden Schumis wohl Sebastian Vettel sein soll.

P.S.: Bin ich jetzt eigentlich berühmt? Ich meine, weil ich’s ins BILDblog geschafft habe :) ?

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Ausweglose Situation

5. September, 2008

Was macht man, wenn einem vom Installationsprogramm des “Microsoft .net Framework 3.5 SP1 Setup” gesagt wird, man solle bitte das “Microsoft .net Framework 3.5 SP1 Setup” schließen, weil sonst das “Microsoft .net Framework 3.5 SP1 Setup” nicht korrekt ausgeführt werden könne?

Das nennt man dann wohl "ausweglos"

Das nennt man dann wohl ausweglos

Ich muss nicht extra erwähnen, dass die Installation nicht geklappt hat?
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Geht Google jetzt zu weit?

2. September, 2008

Jetzt muss ich doch noch kurz etwas schreiben, weil ich gerade las, dass Google nun auch einen eigenen Webbrowser auf den Markt bringt. Offiziell begründet mit “die heutigen Browser sind alle zu schlecht, wir wollen das Surfen für den User besser und schneller machen”, dürfte der wahre Grund wohl woanders liegen. Rund 99% des Umsatzes macht Google mit Werbung im Netz. Personalisierung spielt dabei eine große Rolle – und wie ließen sich einfacher und effektiver Daten über Person und Userverhalten im Web sammeln als über den Browser (History, Favoriten, Protokolle …)?

Lest dazu auch mal den Artikel aus der Welt von vergangenem Sonntag. Ich finde, jetzt geht Google ein bißchen zu weit. Bin gespannt, ob die Glaubensgemeinde auch diesem Coup (blind) folgt …

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Linktipp: Wikimindmap

2. September, 2008
Wikimindmap zum Thema E-Book (Ausschnitt)

Wikimindmap zum Thema E-Book (Ausschnitt)

Lange nichts geschrieben hier. Obwohl es genügend Themen gäbe, fehlt momentan etwas die Zeit. Aber wenigstens einen Linktipp will ich loswerden: Wikimindmap. Ein großartiges Tool, um Wikipedia noch besser zu nutzen.

Einfach Suchbegriff eingeben (vorher die gewünschte Sprachversion wählen, in der gesucht werden soll) und Wikimindmap stellt das Suchergebnis sowie die mit dem Suchwort verlinkten weiteren Einträge der Wikipedia dar. So findet man zum Thema “E-Book” zum Beispiel auch schnell Links zum “Elektronischen Papier” oder den verschiedenen Programmen zum Anzeigen von E-Books auf PCs und mobilen Geräten.

Ich nutze Wikipedia nur noch so. Direkter, umfassender und übersichtlicher geht’s nicht. Im übrigen lassen sich die so erstellten Mindmaps auch in das (kostenlos verfügbare) Mindmapping-Programm Freemind exportieren.

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E-Books (jetzt wirklich?) vor dem Durchbruch

11. August, 2008
Lesen mit dem iPhone

Lesen mit dem iPhone

Wow, wie lange hab ich eigentlich nicht gebloggt? Wenn man sich die Meldungen der letzten Tage ansieht, könnte man denken, ich war ein halbes Jahr auf einer einsamen Insel.

Amazon kauft Abebooks und wird vielleicht (Achtung: Gerüchteküche …) zur Buchmesse im Oktober den (das? die? – ich weiß es immer noch nicht) Kindle auch in Deutschland auf den Markt bringen, während die Telekom in Deutschland sowie auch ihr französisches Pendant an eigenen elektronischen Lesegeräten arbeiten. Hier und hier entstehen neue Literaturplattformen im Netz – und das sind nichtmal alle Meldungen der jüngsten Vergangenheit.

Näher eingehen will ich aber heute auf einen interessanten Artikel im buchreport (gefunden via Heinold, Spiller & Partner). Dort geht’s nämlich nochmal um E-Books und deren (ja schon oft herbeidiskutierten, nun aber möglicherweise wirklich bevorstehenden) Durchbruch. Die Redaktion hat “Experten” zu Ihrer Erwartung befragt und herausgekommen ist, dass

  • der bisher zu vernachlässigende Umsatzanteil von E-Book-Titeln am gesamten Buchmarkt in fünf Jahren mindestens im hohen einstelligen Prozentbereich liegen werde, sowie
  • auch im Bereich Belletristik eine nennenswerte Nachfrage erwartet wird.

Ich persönlich beschäftige mich (erst? schon?) seit etwa anderthalb Jahren intensiv mit dem Thema E-Books und bin inzwischen zu einem leidenschaftlichen Verfechter der Theorie geworden, dass der Markt bereitet ist (durch Geräte wie iPhone/iPod Touch oder auch Kindle & Co.) – dass es jedoch eines innovativen Ansatzes in Richtung Dateiformate bedarf, um das Potenzial auch wirklich auszuschöpfen und eine nutzerfreundliche Umgebung zu schaffen, die ein positives Leseerlebnis generiert. Interessant zu lesen, dass auch einige der befragten Experten in diese Richtung argumentieren. Und dass Verlage/Verlagsgruppen wie DroemerKnaur oder RandomHouse in 5 Jahren einen E-Book-Umsatzanteil von bis zu 15% für realistisch halten.

Interessant ist aber auch, dass – während heutige Preismodelle bei den am Markt befindlichen Anbietern E-Books eher bei weniger als 50% des Handelspreises für das gedruckte Buch ansiedeln – eine einhellige Meinung zu sein scheint, dass E-Books nicht wesentlich günstiger als die gedruckten Versionen sein sollten. Also in diesem Punkt stimme ich nicht wirklich zu – da würde wohl großes Potenzial verschenkt, denn wäre es nicht eine gute Gelegenheit, über Preisspielräume die Hürde, ein Buch und seinen Autor kennen zu lernen, zu lockern und Leser zu motivieren, es “einfach mal zu probieren” – ohne gleich 10 oder 20 Euro ausgegeben zu haben? Zumal mit Druck und Handlingkosten ja ein Großteil der Stückkosten entfallen dürfte …

Egal wie, spannend bleibt’s auf jeden Fall.